Bewegungsförderung
Ziel: Bewegung in den Alltag integrieren, um die Konzentration, das körperliche Wohlbefinden und die Beweglichkeit zu steigern.
Es liegt eine grössere Anzahl an Studien vor, die die Zusammenhänge von körperlicher Aktivität und kognitiver Leistungsfähigkeit untersuchten.
In diesen Studien wurde nachgewiesen, dass Kinder, die an Bewegungsprogrammen teilnahmen, Jahre später Vorteile gegenüber Kontrollgruppen in den Lese- und Rechenleistungen aufwiesen, ausserdem zeigten sie ein besseres Verhalten im Klassenzimmer.
Diesen Erkenntnissen gegenüber steht die Tatsache, dass, nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation, zwei Drittel aller Kinder weltweit körperlich zu wenig aktiv sind.
Das Ziel unserer Arbeitsgruppe war, an diesem Zustand einiges zu verbessern und zwar dadurch, dass kleine Bewegungspausen in den Alltag integriert werden. Die von uns zu diesem Zweck vorgestellte Franklin-Methode ist eine Synthese aus Imagination, Bewegung und erlebter Anatomie und ist sehr einfach anzuwenden: Zum Beispiel beim Absitzen und Aufstehen von einem Stuhl, beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen.
Um die Methode kennen zu lernen und die praktischen Ausführungen im Rahmen einer Bewegungswoche zu ermöglichen, stellte unsere Arbeitsgruppe eine Informationsbroschüre für die Lehrpersonen zusammen, besorgte und verteilte das Material und gab einen Input für interessierte Schulklassen. Empfohlen wurde während der Bewegungswoche mindestens 5 Minuten pro Tag mit der ganzen Klasse die Bewegungsübungen auszuführen.
Bei unserer Arbeit wurden wir von motivierten Eltern unterstützt.